Das Verbrechen, es geschieht in einfachen Wirtschaften, in Sterne-Restaurants oder in Eck-Kneipen. Und nie tritt die Polizei auf den Plan, um Ganoven zu jagen oder Mörder dingfest zu machen. Das erledigt stets und in unerwarteter Konsequenz das Schicksal. „Herr Krohberger &  Der schlechte Einfluss“ bieten auch in ihrem neuen Programm „Blutig, bitte – Kapitel II“ hoch spannende Gastro-Krimis, in denen pointenreich und in unerwarteten Wendungen die scheußlichsten Verbrechen, die gemeinsten Schurken- stücke und die krummsten Dinger ausgebreitet werden. Mit Saxophon, Keyboard und Cello greifen die Musiker in die von Andreas Krohberger geschriebenen und gelesenen Stücke ein und erzeugen so ein kriminologisches Hörspiel als Gesamtkunstwerk. Gerne kredenzen die Veranstalter dazu blutrote Weine und servieren mehrgängige Menüs.

 
 

Andreas Krohberger ist Journalist und Autor aus Winterbach. Er hat über ein Dutzend Sach- und Kinderbücher

sowie zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Passend zu seinen Krimis produziert er zusammen mit seinen Freunden einen fruchtigen Schillerwein namens "Räuber".

 

Die Cellistin Eva Neumann ist - wenn sie nicht musiziert - als Trainerin und Coach für Rhetorik und Gesprächsführung unterwegs, fördert die Zusammenarbeit in Teams und entwickelt Weiterbildung- Konzepte für ihre Kunden. 

Der Saxophonist Bernd Waldheim tritt zusamen mit den "Jazzmen" und der Schorndorfer Session 88 Club Band "Um die Elf" auf. Sein Brötchen verdient er sich als Werbefachmann (waldheimwerbung). Regelmäßig engagiert er sich für das Winterbacher Zeltspektakel  

Die musikalische Bandbreite des Pianisten und Keyboarder Jürgen Fälchle reicht von Jazz über Latin bis zu Pop und Werbemusik. Als freier Foto- und Musikproduzent verkauft der Nürtinger Bilder, Filme, Illustrationen, Musik und Sounds über Stockagenturen. 

 
Fotoshooting mit Ralf Klamann

DER PHILOSOPH wird Marcuse genannt - und er ist der Horror jeden Wirts. Kein Gast, den er nicht raus zu ekeln versucht, kein noch so schreckliches Ereignis, das er nicht mit einem unpassenden Zitat begleitet. Und der Schrecken ist groß im Café de Ville, als ein Gast nach dem anderen den Löffel abgibt…

DER BRUMMTON ist ein Mysterium, das weltweit feinfühlige Menschen in den Wahn- sinn treibt. Um endlich wieder schlafen zu können, ist Anna Maria nach Schorndorf geflohen. Doch plötzlich hört sie auch hier dieses verstörende Geräusch. Oder hat da ihr widerlicher Nachbar die Hand im Spiel?

DER TODESENGEL ist eine Gothic-Kneipe in der Schorndorfer Höllgasse. Das Lokal mit dem seltsamen Dekor und den noch seltsameren Gästen läuft gut. Bis Joe und Miki, die beiden neuen Pächter, im Kartoffelkeller eine grausige Entdeckung machen: 25 bildschöne, aber tief gefrorene Mädchen…

DER VORLESER präsentiert seine Kriminalgeschichten
zusammen mit drei Musikern in diversen Lokalen. Doch er hat ein Problem mit dem Saxophonisten. Ein Problem, das er final lösen will. Oder ist er womöglich selbst das Problem? Jedenfalls hat er neuerdings eine geladene Waffe dabei …

 

Referenzen:

* Gasthof Lamm, Hebsack
* Kunstverein Fellbach
* Cafe Entenmanns, Esslingen
* Daniels Wein, Winterbach
* Privat Veranstaltungen

 
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Andreas Krohberger´s fiktiver Pressespiegel

DER SPIEGEL

Und wieder einmal musste unser Feuilletonredakteur das hilflose Gestammel eines Möchte-gern-Autors und das Nerv tötende Gejammer einer Amateurband ertragen. Einzig erfreuliche Aspekte dieses Abends waren das für Printmedien kostenlose Menü (inklusive Getränken) und die hervorragende Bestückung des Humidors.

 

BILD

Grauenhafter Erstickungstod in mittelalterlichem Gewölbe: Zahlreiche Tote und Verletzte forderte eine literarische Lesung im Restaurant „Lamm“ bei Stuttgart. Nach Polizeiangaben war aus einer defekten Lüftungsanlage Kohlenmonoxid ausgetreten. Unser Berichterstatter konnte die Tragödie nur deshalb unverletzt überstehen, weil er die Veranstaltung bereits vor Beginn verlassen hatte.

 

DER FEINSCHMECKER

Hervorragend gefielen uns die anspruchsvoll arrangierten Gerichte des Sterne-Erwartungs-Restaurants „Lamm“ sowie die Aromenwelt und der Nachhall der mit über 90 Parkerpunkten ausgezeichneten Weine. Leider wurde der Genuss erheblich durch eine Musik- und Textveranstaltung gestört, die aus unerfindlichen Gründen zur selben Zeit im selben Raum stattfand.

 

DIE TAGESPOST
katholische Zeitung für Politik und Gesellschaft Auch ohne weltliche Hilfe folgt die Strafe Gottes der bösen Tat auf den Fuß. Was für Angehörige unseres Glaubens seit dem 50. Tag nach der Auferstehung Christi eine Selbstverständlichkeit ist, wurde nun auch einem an weltlichen Genüssen allzu sehr orientierten Publikum eindrücklich nahe gebracht. Aus Dankbarkeit erwägt der Vatikan zurzeit die Heiligsprechung der beteiligten Künstler.

 

ARCHITEKTURZEITUNG

Moderne Architektur geht anders. Düster und bedrückend präsentierte sich die Eventlocation des „Lamm“ bei Stuttgart. Wie einfach wäre es doch gewesen, Wände und Decke gläsern zu gestalten, einen pinkfarbenen Industrieboden einzuziehen und den Raum durch einen ebenerdigen Zugang barrierefrei zu halten. Hier hat mal wieder ein dem ländlichen Muff sich verpflichtet fühlender Patron auf ebenso kostengünstige wie trendige Umbauten verzichtet. Nicht einmal die Lüftungsanlage war in ordnungsgemäßem Zustand, wie nach der Veranstaltung bekannt wurde. 

 

ÄRZTE ZEITUNG

Der despektierliche Umgang mit Krankheiten stand im Vordergrund einer musikalischen Lesung in Süddeutschland. Dabei wurden Krankheitsbilder bewusst verharmlost und das medizinische Personal verächtlich gemacht. So werden bei einem „Brummton“ genannten Beitrag Vertreter gesundheitlich relevanter Berufe verunglimpft („halten die Hände auf“), werden in der Story „Philosoph“ Schauspieler fahrlässig als Sanitäter eingesetzt, im „Todesengel“ die Folgen von Erfrierungen bagatellisiert und im „Vorleser“ schizoide Erkrankungen der Lächerlichkeit preisgegeben. Dabei machten die Künstler den Eindruck, als könnten sie von einer psychischen oder fachärztlichen Betreuung durchaus profitieren.

 

ZEITUNGSVERLAG WAIBLINGEN

Nach einer aktuellen „ReaderScan“-Studie tendiert die Zahl der an kulturellen Beiträgen interessierten Abonnenten gegen Null. Wir verzichten daher ab sofort in allen unseren Tageszeitungen auf Kulturseiten.

 
 
 
KONTAKT

Andreas Krohberger
Burgklinge 4

73650 Winterbach

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Tel.:     +49 (0) 7181  4 24 99

Mobil.: +49 (0) 171   9 317 739

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